Punkte in Flensburg

Punkte in Flensburg bekommt man dann, wenn man gegen die Richtlinien der StVo verstößt und diese erfasst werden. Mit Flensburg ist das deutsche Verkehrszentralregister mit dem Sitz in Flensburg gemeint. Punkte bekommt man durch fehlerhaftes Verhalten im Straßenverkehr.

Aber was passiert wenn ich Punkte in Flensburg habe und wie bekomme ich diese?

Zu beginn haben wir schon über das fehlerhafte Verhalten gesprochen. Dieses wird durch das örtliche Ordnungsamt bzw. die Polizei festgestellt und entsprechend weitergeleitet. Wer Punkte bekommt, kann in der Regel auch mit einer finanziellen Strafe rechnen.

  • 1 bis 3 Punkte: Noch keine Sanktion
  • 4 bis 8 Punkte: Hier ist es durch ein freiwilliges Aufbauseminar möglich 4 Punkte abgezogen zu bekommen.
  • 8 bis 13 Punkte in Flensburg: Man erhält eine schriftliche Verwarnung und dem Hinweis auf ein freiwilliges Aufbauseminar.
  • 9 bis 13 Punkte: Durch ein freiwilliges Aufbauseminar können lediglich noch 2 Punkte abgezogen werden.
  • 14 bis 17 Punkte: Das Aufbauseminar ist nicht mehr Freiwillig sondern wird vom Verkehrszentralregister angeordnet.
  • Ab 18 Punkte: wird die Fahrerlaubnis entzogen.

Die Punkte selber können in 5 Jahren nur einmal abgebaut werden. Die Punkte bleiben, vorausgesetzt es kommen keine Punkte hinzu, 2 Jahre in der Kartei des Verkehrszentralregister gespeichert.

Punkte in Flensburg

Bildcopyright: BMVBS

Sollte sich ein Fahrer über seine Punkte unsicher sein, kann dies auch formlos beim Verkehrszentralregister mit der Bitte um Auskunft beantragt werden. Für Sie haben wir einen entsprechenden Vordruck vorbereitet, welcher heruntergeladen und verschickt werden kann. PDF: Anschreiben Kraftfahrt-Bundesamt

Anfang 2012 hat Bundesverkehrsminister Ramsauer eine neue Regelung zum Punktesystem vorgeschlagen. Der “Punktetacho” soll das bisherige System ablösen. Das vorgestellte System soll übersichtlicher sein und auf einen Blick verdeutlichen wie es um den eigenen Punktestand in Flensburg steht. “Wir wollen das System einfacher, gerechter und transparenter machen” sagt Herr Ramsauer. Eine Einführung ist für 2014 angepeilt.